Notes from Underground
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Dostojevsky gibt uns wieder einen Protagonisten, der sich für intelligenter hält als den Rest der Gesellschaft und daher Überlegenheitsgefühle hat. Er sagt selbst komplett ehrlich sein zu wollen in dieser Aufzeichnung, die für niemanden als nur ihn selbst ist. Er sagt sein ganzes Leben nichts getan zu haben, aber nicht aus Faulheit. Aus Faulheit nichts zu tun wäre ihm lieber. Nein, er hat nichts getan weil er selbst zu intelligent ist. Er ist der einzige der versteht dass er nichts tun kann und nichts ist.
Er schreibt über Utilitarismus und Wissenschaft. Er hinterfragt was übrig bleibt wenn wir alle Gleichungen lösen und nur noch Klaviertasten sind statt selbst denkende Menschen. Seine These ist, dass wenn Menschen wüssten was das Rationale ist, dass sie das Chaos wählen würden nur um sich so zu fühlen als könnten sie Wählen. Er sagt, dass die Theorie, dass jede unsere Handlungen am Ende dem nicht-perfekten zustreben evolutionärer Ziele dient, dies nicht erklären kann. Nach seiner These gibt es ein höchstes Ziel: Mensch und nicht Klaviertaste zu sein.